FPT - Karl-Rolle-Str. 43, 84307 Eggenfelden, Deutschland E-Mail, Produkte: Kryopumpen: Die Pumpen bestehen aus einem Vorratsbehälter für den flüssigen Stickstoff, dessen unterer Teil als Pumpfläche dient, einem Füllstutzen mit integriertem Wärmetauscher, einem abgasgekühltem Wärmeschild sowie einem Vakuumtank mit einem ISO-Normflansch. Das Geheimnis des extrem niedrigen Verbrauchs an flüssigem Stickstoff liegt darin, daß die Abgase zur Kühlung eines Wärmeschilds genützt werden. Die Kondensations- und Strahlungswärme auf der Pumpfläche werden durch die Verdampfung von Stickstoff ausgeglichen. Standardmäßig sind Pumpen ab DN 250 bis DN 1000 zu haben, was ein Saugvermögen von 4000 l/s bis 100 000 l/s entspricht. Varianten mit einem integriertem Ventil sind ebenfalls erhältlich. Der Stickstoffverbrauch liegt im Hochvakuum unter 0.1 Liter je Stunde pro 1000 l/s Saugvermögen. /3 Pfennig, bei regulären Stickstoffpreisen) Firmenprofil: Die Firma FPT wurde 1983 von Dr. Pierre Flécher gegründet. Durch zahlreiche Erfindungen (über 20) und Veröffentlichungen (über 50) ist er in der Fachwelt nicht unbekannt geblieben. Dr. FLécher war 15 Jahre lang im Kernforschungszentrum Karlsruhe an der Entwicklung der Hochvakuumtechnik maßgeblich beteiligt (z.B. weltgrößter UHV-Ofen). 1977 wurde ihm der Posten des Vizepräsidenten und Leiter der Forschung und Entwicklung vom größten Vakuumkonzern der Welt übertragen. Dr. Flécher hat dann 1983 die Möglichkeit gehabt, eigenverantwortlich seine Ideen und seine Erfahrung einzusetzen, um neue Produkte zu entwickeln bzw. Standardprodukte zu verbessern und hat dann die Firma FPT gegründet.
Kryopumpen dienen zum Erzeugen von Hochvakua (10-3 mbar) und Ultrahochvakua (10-7 mbar). An einer (beispielsweise mit flüssigem Helium, Wasserstoff oder Stickstoff) gekühlten Oberfläche kondensieren die meisten Gase aus, daher wird diese Pumpe auch Kondensationspumpe genannt. Erst bei Wandtemperaturen von unter ca. 80 K spricht man von Kryopumpen. Suchwörter www.vacuum-guide.com |